Gartenhaus bei Obi – Karibu oder Tessin

Wir haben einen ca. 450 bis 500 qm großen Garten, welcher auch gepflegt werden möchte. So hat man sich schon einiges angeschafft, was auch ordentlich verwahrt werden möchte. Also haben wir uns nach einem Gartenhaus bei Obiumgesehen.

Wie wir unser Gartenhaus bei Obi bekommen haben

Die Auswahl des Gartenhaus bei Obi

Das war gar nicht so leicht sage ich Euch. Zunächst haben wir uns bei den gängigen Baumärkten wie Obi umgesehen. Die Auswahl ist wirklich groß und hier sollte jeder etwas finden. Aber wer die Wahl hat, hat die Qual. Als wir im Baumarkt einige Häuser gefunden haben, wollten wir die Preise im Internet oder mit den anderen Baumärkten vergleich. Doch der Preisvergleich wird hier ganz schön erschwert. So gibt es für ein und das selbe Haus viele Namen. Tessin, Karibu und wie sie bei Obi alle heißen. Auch ist der Hersteller nicht immer ersichtlich, sodass es noch schwieriger wird. Hier können wir wirklich nur den Tipp geben – Habt ihr ein Haus gefunden, dann seht Euch ruhig auf den bekannten Herstellerseiten für Gartenhäuser um. Dort findet man das Haus ggf. wieder und kann den Preis etwas besser vergleichen. Auch stimmen neben der Optik oftmals die typischen Maße und Beschreibungen exakt überein, was ebenfalls ein Hinweis für ein identisches Haus sein kann.

Nach langer Suche haben wir uns letztendlich für das Gartenhaus „Tessin 2“ bei OBI entschieden. Dieses Haus wird von der Firma Karibu unter dem Namen Linau 8 geführt. Mit diesem Haus hatten wir alles was wir wollten

Vorteile des Gartenhaus Tessin bei Obi

  • Platz
  • Holzhaus
  • Alles aus einer Hand
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

OBI wirbt selbst mit einer Lieferung von 3 bis 4 Wochen. Hier mussten wir leider etwas mehr Zeit in kauf nehmen. Nach ca. 6 Wochen erreichte uns das Haus. OBI tritt hier nur als Verkäufer für das Gartenhaus auf. Die Häuser werden auf Kommission produziert und werden dann mithilfe einer Spedition ausgeliefert. Weder die Spedition noch der Hersteller können bei Verzögerungen korrekte Auskunft geben. Ach die OBI-Kundenhotline war hier in der Regel wenig Hilfreich, da immer wieder eine Rückfrage an den Hersteller gestellt werden musste. Am Ende war der Hersteller immer schneller als OBI selbst. So haben wir zum Beispiel einen Liefertermin vom Hersteller mitgeteilt bekommen, welchen wir von OBI ca. 3 bis 4 Tage später erst erhalten haben. Im großen und ganzen ein gutes Gartenhaus bei Obi.

Hier könnt Ihr Euch das Gartenhaus ansehen

Aber kommen wir nun zum eigentlichem Haus 🙂

Das A und O eines jeden Hauses ist das … Fundament. Hier gibt es wirklich viele Möglichkeiten. Man kann eine Betonplatte gießen, ein Punktfundament verwenden oder einfach Gehwegplatten verlegen. Auch wenn die Betonplatte sicherlich die optimale Lösung gewesen wäre, haben wir uns für die Verlegung von Gehwegplatten entschieden. Dies geht einfach, kostet wenig Geld und lässt sich bei Bedarf ggf. später auch leicht entfernen. Für den Unterbau haben wir damit eine Grube von 3m x 3m x 0,33m ausgehoben. Diese Grube wurde mit 30cm Schotter zugeschüttet und verdichtet. Als nächstes folgten 3cm Splitt welcher die noch vorhandenen Unebenheiten ausgleichen sollte. Auf diesen Splitt kamen nun die Gehwegplatten vom Baustoffhändler des Vertrauens. Damit war das Fundament schon einmal einsatzbereit *yeah*

Um die Unterkonstruktion des Hauses jedoch vor Nässe zu schützen haben wir uns dazu entschieden noch Unterkonstruktion-Auflagepads der Firma Rettmeier zu verwenden. Hier haben wir uns für eine Stärke von 20mm entschieden. Diese wurden in einem Abstand von ca. 30cm unter die Konstruktionshölzer gelegt.

Nun konnte der Aufbau aber losgehen – dachte ich. Nach dem studieren der Anleitung stellte ich fest das noch ein paar Dinge benötigt werden (Geht aus der ersten Übersichtsseite leider nicht hervor). Eine Säge, Leim und viel Geduld. Leim hatten wir natürlich nicht da und mussten wir noch einmal im Baumarkt erwerben.

Der Aufbau vom Gartenhaus bei Obi

Im Vorfeld hatte ich viel Negatives über den Aufbau und die Anleitung gelesen. Eines sei schon einmal gesagt – So schlimm ist es gar nicht aber IKEA hat tatsächlich bessere Anleitungen. Zunächst wurden die Unterkonstruktionshölzer verlegt und verschraubt. Diese wurden natürlich auf die Auflagepads gelegt. Anschließend kamen die seitlichen Pfosten, welche mit einer Wasserwaage (eine weitere Person wird benötigt) verschraubt werden und nun ging es schon mit den Außenwänden los. Hier sollte man wirklich genau mit einer Wasserwaage arbeiten und sich Zeit lassen, da sonst am Ende die Wände schief sind und nur zu Mehrarbeit führt.

Gartenhaus allerdings nicht von Obi 🙂 auch nicht unseres

Sobald die ganzen Außenwände verschraubt waren, ging es mit der Dachschräge weiter, welche bereits vormontiert angeliefert wurde. Hier gab es auch schon die erste Ungereimtheit mit dem Gartenhaus bei Obi. Auf dem Bild ist eine Säge abgebildet – Hier fragten wir uns was gesägt werden soll. Es ist nicht so ganz ersichtlich. Und zwar besteht die Dachschräge aus zwei Teilen und beide Teile haben oben ggf. eine unterschiedliche Höhe. Dies führt am Ende dazu, dass die Dachbretter nicht sauber aufliegen. Dieser Unterschied muss hier einmal angeglichen werden. Sobald dies getan ist, geht es auch schon mit den Dachbalken weiter. Bis dahin ist alles Easy 🙂 Die Dachbalken (kann man auch packen) werden mithilfe von Winkeln am Haus befestigt. Habt ihr die Außenwände wirklich sauber aufgebaut gibt es hier keine Probleme – Wenn nicht dann müsst ihr ggf. mit dem Abstand der beiden äußeren Balken variieren. Am Ende sollten die beiden Balken den gleichen Abstand zur Außenwand haben. Nun kann es mit dem Dachbrettern weitergehen. Ganz schön viele Nägel sag ich Euch! Aber wenn man das eben durchzieht, sind die schnell angebracht. Am Ende kommt noch die Tür und schon ist das Haus fertig.

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